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Immobilien Frankfurt

Frankfurt am Main zählt neben Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Stuttgart zu den bekanntesten Städten des Landes. Die große Beliebtheit, die in den letzten Jahren weiter gewachsen ist, spiegelt sich unter anderem in gestiegenen Miet- und Eigentumspreisen wider. Damit reiht sich Frankfurt in die Gruppe derjenigen Städte des Landes ein, in denen es immer weniger bezahlbaren Wohnraum und ebenso Wohneigentum gibt. Trotzdem ist die Nachfrage ungebrochen und Frankfurt gehört zu den beliebtesten Metropolen innerhalb Europas.

Am boomenden Immobilienmarkt der Mainmetropole gibt es teilweise große Unterschiede zwischen den Stadtteilen. Insgesamt ist die Nachfrage sehr hoch. Einer besonders hohen Nachfrage erfreuen sich zum Beispiel Immobilien in Bockenheim. Die Objekte sind teilweise sehr unterschiedlich, angefangen von noblen Häusern und Wohnungen im Diplomatenviertel bis hin zu Häusern, die eher studentisch geprägt sind. Daher ist es für zukünftige Eigenheimbesitzer wichtig, sich mit den Unterschieden der zahlreichen Stadtteile auseinander zusetzen.

Immobilien Frankfurt – Auf dem neuesten Stand

Geschichte

Frankfurt ist eine Metropole mit einer beeindruckenden Historie. Bereits seit dem Mittelalter zählt die Metropole zu den bedeutenden Stadtzentren im gesamten Bundesgebiet. Erstmals erwähnt wurde Frankfurt dabei im Jahre 794. Die Großstadt hat sich in den letzten Jahrhunderten und auch Jahrzehnten immer weiter entwickelt. Die Preisspanne am Frankfurter Immobilienmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert.

Großstadt-Feeling

Frankfurt am Main zählt etwas mehr als 760.000 Einwohner und ist damit die fünftgrößte Stadt des Landes. Im gesamten Ballungsraum leben mehr als 2,3 Millionen Menschen und die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zählt zusammen sogar fast 5,9 Millionen Einwohner. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die größte Börse des Landes in Frankfurt ist und zahlreiche Kreditinstitute ihren Hauptsitz in der Mainmetropole haben, oftmals in Hochhäusern, wird Frankfurt auch als Mainhatten in Anlehnung an Manhattan in New York bezeichnet.

Innovation

Heutzutage gehört Frankfurt zu den wichtigsten internationalen Finanzplätzen und zeichnet sich noch durch zahlreiche weitere Besonderheiten aus, wie zum Beispiel: Industrie- und Dienstleistungszentrum, Messezentrum, Sitz der Europäischen Zentralbank der Bundesbank und zahlreicher Großbanken sowie der Frankfurter Buchmesse. All diese Faktoren sorgen dafür, dass Frankfurt am Main nicht nur eine der größten Metropolen des Landes ist, sondern gleichsam eine Weltstadt.

Welcher Stadtbezirk passt zu Ihnen?

Strukturell ist Frankfurt am Main von der Administration her in 46 Stadtteile untergliedert. Die Besonderheit ist, dass die entsprechenden Stadtteile nummeriert werden. Die Stadtteile setzen sich aus 124 Stadtbezirken und insgesamt 6.130 Blöcken zusammen. Die politische Aufteilung der Stadt sieht etwas anders aus, nämlich in insgesamt 16 Ortsbezirke. Zu den bekannteren Stadtteilen von Frankfurt am Main zählen unter anderem:

Sachsenhausen | Bockenheim | Nordend| Altstadt | Eschersheim | Gutleutviertel | Nied

Die Wall-Street am Main hat viele interessante Stadtbezirke. Gemessen an der Einwohnerzahl ist Sachsenhausen der größte Stadtteil der Mainmetropole, ebenso hinsichtlich der Fläche.

Zu den sehr interessanten Stadtteilen zählt unter anderem das Bahnhofsviertel. Der Name führt allerdings manchmal zu Missverständnissen, denn der eigentliche Hauptbahnhof befindet sich im Stadtteil Gallus, der direkt an das Bahnhofsviertel grenzt. Bekannt ist das Bahnhofsviertel insbesondere für seine zahlreichen Restaurants, Cafés, Bars und Etablissements, insbesondere das Rotlichtviertel. Aber auch Einkaufsmöglichkeiten gibt es dort sehr viele, sodass es sich um einen Stadtteil mit prallem Leben handelt.

Ein ganz anderer Stadtteil ist Fechenheim als ehemaliges Fischerdorf. Fechenheim liegt über mehrere Kilometer hinweg in direkter Nähe zur Mainschleife. Heute ist das dörfliche Zentrum geprägt durch alte Fabrikansiedlungen, durch die Fechenheim im Zuge der Industrialisierung viele Jahrzehnte geprägt war.

Trotzdem gibt es eine Reihe von Grünflächen und einen kompletten Grüngürtel, der unter anderem auch den großen Waldspielpark „Heinrich-Kraft-Park“ beinhaltet. Beliebt ist Fechenheim daher insbesondere aufgrund seiner Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten.

Einer der kleinsten Stadtteile der Metropole Frankfurt am Main ist Heddernheim. Dieser Stadtteil zeichnet sich insbesondere durch seine lange römische Geschichte aus, aus der sogar noch manche Häuser mit Pflastersteinen erhalten sind. Heute ist Heddernheim unter anderem für seinen großen Karnevalsumzug bekannt, den sich Jahr für Jahr mehr als 100.000 Besucher betrachten.

Wissenswertes über Mieten in Frankfurt

Kommen wir nun zum Thema Mieten und Immobilien in Frankfurt am Main. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Mietwohnungen ist inzwischen auf einem äußerst hohen Niveau angekommen, denn er beläuft sich auf fast 23 Euro. Damit ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Frankfurt beispielsweise so hoch wie in Stuttgart die Miete in den teuersten Stadtteilen. Diese Tatsache führt dazu, dass es insbesondere in manchen Stadtteilen schon seit Jahren eine echte Wohnungsknappheit gibt, was für Alleinstehende und Familien bezahlbaren Wohnraum angeht. 

Die Unterschiede bei den Mietpreisen zwischen den zahlreiche Stadtteilen sind in Frankfurt deutlich größer als in manch anderer Metropole. Relativ preiswert können Sie zum Beispiel im Stadtteil Berkersheim eine Wohnung mieten, denn dort beläuft sich der Quadratmeterpreis auf durchschnittlich rund 11,70 Euro. Fast dreimal so teuer ist es hingegen im Bahnhofsviertel, denn dort zahlen Sie für eine Mietwohnung im Durchschnitt fast 30 Euro je Quadratmeter. Eine ähnliche Abweichung zwischen den Stadtteilen zeigt sich auch im Eigentumsbereich, worauf wir gleich näher eingehen werden.

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Was kostet eine Eigentumswohnung in Frankfurt?

Wie eingangs bereits erwähnt, zeichnet sich nicht nur den Mietmarkt, sondern ebenso der Immobilienmarkt in Frankfurt am Main durch in den letzten Jahren deutlich gestiegene Preise aus. Mittlerweile ist das Preisniveau daher sehr hoch und liegt teilweise auf einem doppelt so hohen Niveau wie im bundesweiten Durchschnitt. Aktuell belaufen sich die durchschnittlichen Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Frankfurt am Main wie folgt:

  • 30 m² Wohnung: ca. 6.500€
  • 60 m² Wohnung: ca. 6.400 €
  • 100 m² Wohnung: ca. 7.090 €

Die größeren Eigentumswohnungen sind in Frankfurt also besonders beliebt, sodass der Quadratmeterpreis dort um einiges höher als bei den kleineren und mittleren Eigentumswohnungen ist. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt beläuft sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine 100 m² große Eigentumswohnung fast auf 3.000 Euro mehr pro Quadratmeter. Eine erhebliche Preissteigerung gab es in den letzten vier Jahren vor allem bei kleinen Eigentumswohnungen. 

Kostete 1 m² hier im Jahre 2017 noch rund 3.600 Euro, so müssen Sie heute im Schnitt über 6.500 Euro je Quadratmeter zahlen, wenn Sie eine kleine Eigentumswohnung in Frankfurt am Main kaufen möchte. Ebenfalls deutlich angestiegen – wenn auch nicht so drastisch – sind die Preise für mittelgroße und große Eigentumswohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 60 und 100 m². Hier beläuft sich die Preissteigerung in den letzten fünf Jahren auf durchschnittlich etwa 25 Prozent.

Immobilien Frankfurt ist eine Großstadt

Wie bereits erwähnt, gibt es zwischen den Stadtteilen erhebliche Preisunterschiede im Bereich des Immobilieneigentums. Dies zeigt beispielhaft ein Überblick über die folgenden Stadtteile und was dort 1 m² einer Eigentumswohnung kostet:

Sossenheim
ca. 3.300 €
Höchst
ca. 4.180 €
Schwanheim
ca. 5.400 €
Bockenheim
ca. 7.600 €
Nordend – West
ca. 8.500 €
Westend – Süd
ca. 9.800 €

Die Preisspanne reicht also tatsächlich innerhalb Frankfurts von etwas mehr als 3.000 Euro bis fast 10.000 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung. Damit ist die Differenz zwischen den Stadtteilen in Frankfurt so groß wie in kaum einer anderen Stadt des Landes.

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Was kostet ein Haus in Frankfurt?

In Frankfurt ist der Preisanstieg in den letzten Jahren bei Eigentumswohnungen recht extrem. Im Verhältnis dazu sind die Immobilienpreise für Ein- oder Zweifamilienhäuser deutlich moderater angestiegen. Dies zeigt die folgende Übersicht, die Aufschluss darüber geben kann, wie sich die Quadratmeterpreise für ein 150 m² großes Haus in den letzten vier Jahren entwickelt haben:

2017
ca. 4.350 €
2018
ca. 4.500 €
2019
ca. 4.700 €
2020
ca. 5.300 €

Die Preise sind also in letzten vier Jahren um „nur“ etwa 900 Euro je Quadratmeter gestiegen. Zur Erinnerung: Im Bereich der Eigentumswohnung haben sich die Preise in den letzten fünf Jahren teilweise fast verdoppelt.

Trotzdem liegen auch die Preise für Häuser in Frankfurt im Vergleich zum durchschnittlichen Preisniveau in Hessen und im gesamten Bundesgebiet deutlich darüber. Wer zum Beispiel den Hessen ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 150 m² kaufen möchte, der zahlt aktuell knapp 3.000 Euro je Quadratmeter. In Frankfurt hingegen müssen Sie für das gleiche Haus fast 6.000 Euro, also doppelt so viel wie im hessischen Durchschnitt, auf den Tisch legen. Ein ähnliches Bild zeigt sich, wenn man die Immobilienpreise für Häuser in Frankfurt mit dem bundesweiten Durchschnitt vergleicht, der bei etwa 2.800 Euro je Quadratmeter liegt.

Was kostet ein Grundstück in Frankfurt?

Die Wohnsituation in Frankfurt ist auch deshalb teilweise prekär, weil es nur noch verhältnismäßig wenig neues Bauland gibt. Dies wiederum wirkt sich insbesondere auf die Grundstückspreise aus, die derzeit im Schnitt bei einer Grundstücksfläche zwischen 500 und 600 Quadratmetern etwa bei 850 bis 900 Euro je Quadratmeter liegen.

Die Kosten eines Grundstücks wiederum unterscheiden sich in Frankfurt deutlich nach Stadtteilen, was insbesondere mit dem unterschiedlichen Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zu begründen ist. Selbstverständlich sind auch in der Mainmetropole unbebaute Grundstücke um ein Vielfaches kostspieliger als bebaute Grundstücke, die wenig beliebt sind.

Immobilien Frankfurt steht hoch im Kurs

Dass Frankfurt am Main mittlerweile eine Weltstadt ist, spiegelt sich insbesondere in den Miet- und Immobilienpreisen wider. Besonders deutlich angestiegen sind in den letzten Jahren die Preise für Eigentumswohnungen, die sich zum Beispiel zwischen 2015 und heute – je nach Größe der Wohnung – fast verdoppelt haben.

Deutlich moderater sind die Immobilienpreise gestiegen, was allerdings nicht heißt, dass die Preise in der Mainmetropole nicht ohnehin auf einem relativ hohen Niveau sind. In kaum einer anderen Stadt ist es so wichtig, zwischen den einzelnen Stadtteilen zu unterscheiden, sowohl von der Wohnsituation her als auch von den Preisen. Dies empfiehlt sich definitiv, falls Sie zukünftig in Frankfurt zur Miete wohnen oder Wohneigentum erwerben möchten.

Zusatztipp:

Falls Sie derzeit ein Haus, eine Wohnung oder auch ein Grundstück verkaufen möchten, nutzen Sie am besten die Dienste eines Immobilienmaklers. Dieser kennt sich am Standort Frankfurt bestens aus und hat meistens die Möglichkeit, Immobilien zu einem etwas höheren Preis zu veräußern, als Sie selbst in der Lage wären. Selbstverständlich sind Immobilienmakler ebenfalls beratend tätig, falls Sie es in Erwägung ziehen, eine Immobilie in Frankfurt zu erwerben oder auf dem entsprechenden Grundstück errichten zu lassen. Sie kennen die örtlichen Gegebenheiten und Besonderheiten und sind der perfekte Ansprechpartner für Sie.