Immowelt Erfahrungsbericht

Immowelt Erfahrungsbericht - Das sagen die Nutzer

Immobilienportal seit fast 25 Jahren

Eines der bekanntesten und führenden Immobilienportale in Deutschland ist Immowelt. Betrieben wird das Portal von der Immowelt Group, die ihren Hauptsitz in Nürnberg hat. In unserem Beitrag erfahren Sie, wer Immowelt ist und welche Entwicklung die Immobilienplattform bisher genommen hat. Darüber hinaus informieren wir Sie über die Produkte und das Geschäftsfeld sowie über die Immowelt Erfahrungen, die bisherige Kunden gemacht haben.

Hintergrund zu Immowelt

Immowelt ist ein Immobilienportal, welches vor knapp 25 Jahren, nämlich 1996, gegründet wurde. Der Initiator war damals die Nürnberger Immowelt AG, die auch heute noch Betreiber des Portals ist. Die Immowelt AG ist Teil der im Immowelt Group, zu der ebenfalls die im Immowelt Hamburg GmbH zählt. Demzufolge handelt es sich um einen Anbieter, der im Bereich der Immobilienwirtschaft aktiv ist. Neben Immowelt.de betreibt die Immowelt Group zudem ein zweites Immobilienportal, welches ebenfalls sehr bekannt ist, nämlich Immonet.

Interessant zu wissen ist, dass Axel Springer SE mit mehrheitlichen Anteilen an der Immowelt Group beteiligt ist. Neben des Betreibens der genannten Immobilienportale besteht ein weiterer Geschäftszweig der Immowelt AG darin, sogenannte CRM-Software zu entwickeln, die ebenfalls im Bereich der Immobilienwirtschaft zum Einsatz kommt.

Die Immowelt AG wurde bereits 1991 gegründet und zählt aktuell rund 600 Mitarbeiter, die zu einem Umsatz von über 33 Millionen Euro beitragen. Jeden Monat besuchen etwas weniger als vier Millionen Interessenten das Immobilienportal, auf dem Monat für Monat durchschnittlich mehr als eine Million Angebote zu finden sind.

Die Entwicklung der Immowelt AG und des Immobilienportals Immowelt

Der Betreiber des Immobilienportals Immowelt.de, die Immowelt AG, wurde 1991 gegründet. Damals hieß das Unternehmen noch „DataConzept GmbH“. Das wesentliche Ziel der Gründung bestand darin, dass eine Software für Makler angeboten werden sollte, die leicht zu bedienen ist und im Alltag dabei hilft, sowohl Zeit- als auch Arbeitsaufwand einzusparen. Der Anstoß für das seitdem deutliche Wachstum war vor allem die Marktpositionierung des Immobilienportals Immowelt.de, die auf das Jahr 1996 zurückgeht.

Im Jahre 2000 wurde dann die Umbenennung zur Immowelt AG vorgenommen. Seit etwas mehr als zehn Jahren sind die Immobilienportale, insbesondere Immowelt, im gesamten deutschsprachigen Raum zu erreichen. Vor fünf Jahren, also 2015, gab es einen Zusammenschluss der Immowelt AG und der Immowelt GmbH, sodass die Immowelt Group entstand.

Das Geschäftsfeld und das Angebot von Immowelt

Im Rahmen der Immowelt Group gibt es zwei Hauptgeschäftsfelder. Diese bestehen zum einen aus dem Betreiben großer Immobilienportale wie Immowelt.de sowie zum anderen aus dem Generieren leistungsstarker Softwarelösungen, die in der Immobilienbranche eingesetzt werden. Insbesondere das Immobilienportal Immowelt zählt zu den führenden Portalen dieser Art im deutschsprachigen Raum. 

Bei dem ersten Geschäftszweig, dem Betreiben der Immobilienportale, steht ein umfassender Service für den Nutzer im Vordergrund. Über das Portal haben sowohl Mieter und Vermieter als auch Käufer und Verkäufer die Möglichkeit, sich zu finden.

Über eine einfache und transparente Maske, die sich auf der Startseite befindet, können Sie zum Beispiel nach einer passenden Mietwohnung oder einem Haus suchen. Dabei dienen selbst über die Schnellsuche die folgenden Angaben dazu, die Ergebnisse zu konkretisieren:

Was suchen Sie? (zum Beispiel Wohnung mieten)
Wo suchen Sie (Ort, Postleitzahl oder Online-ID)
Mietpreis
Wohnfläche
Zimmer

Zu den weiteren Services zählt der Bereich „Finanzieren“ und „Umziehen“, denn das Immobilienportal stellt in diesen Kategorien ebenfalls Angebote zur Verfügung. Diese werden durch umfangreiche Informationen und Hilfen ergänzt, die der User kostenlos abrufen kann. Sehr interessant ist auch der zweite Geschäftsbereich der Immowelt Group, nämlich die effizienten Software-Lösungen. Dort gibt es aktuell insbesondere die drei folgenden Angebote, nämlich:

estatePro
estateOffice
estateSmart

estatePro ist eine Software, die insbesondere Hilfe bei der Verwaltung von großen Immobilienprojekten bietet. Aufgrund der Ordnung einzelner Arbeitsschritte ist es so möglich, die gesamte Organisation des Immobilienprojektes deutlich zu vereinfachen. 

Die zweite Software, estateOffice, ist eine Immobilienvermittlungs-Software und gleichermaßen die Weiterentwicklung einer bereits bestehenden Softwarelösung, nämlich „Makler 2000“. Beide Softwarelösungen sind übrigens individuell anpassbar. Das dritte Softwareprodukt, nämlich estateSmart, dient ebenfalls der Verwaltung und Vermarktung von Immobilien. Vorteilhaft ist, dass diese Softwarelösung von jedem beliebigen Endgerät ausgenutzt werden kann.

Die Kosten bei Immowelt

Bei den meisten Immobilienportalen funktioniert die Suche nach passenden Objekten kostenfrei. Dies gilt ebenfalls für Immowelt. Die Einnahmen generiert das Immobilienportal dadurch, dass Kosten beim Anbieten bzw. Inserieren von Miet- oder Kaufimmobilien anfallen. Unterscheiden muss man allerdings zwischen den Kosten für private und für gewerbliche Anbieter. 

Bei den privaten Anbietern staffeln sich die Kosten danach, über welchen Zeitraum hinweg die Anzeige auf Immowelt erscheinen soll. Beim Vermieten betragen die Preise – je nach Anzeigendauer – zwischen ab 19,90 (7 Tage) und ab 99,90 (8 Wochen) Euro. Beim Verkaufen sind die Preise auf Immowelt wie folgt gestaffelt:

14 Tage: ab 49,90 €*
4 Wochen: ab 69,90 €*
8 Wochen: ab 119,90 €*

Bei gewerblichen Anbietern sind die Preise etwas höher und beginnen ab 39,90 Euro monatlich*. Da es in diesem Bereich zu viele Variationen gibt, ist es sinnvoll, dass Sie sich im Detail informieren, falls Sie über Immowelt mit einem gewerblichen Hintergrund Immobilien vermieten oder verkaufen möchten.

*Stand 01.05.2020 und jegliche Angaben ohne Gewähr

Die Erfahrungen mit Immowelt

Da es am Markt mehrere große Immobilienportale gibt, ist es für Erstnutzer besonders interessant, welche Erfahrungen bisherige Kunden mit dem jeweiligen Portal gemacht haben.

Im direkten Vergleich zwischen ImmobilienScout24 und Immowelt fällt auf, dass die Bewertungen von Immowelt auf eKomi in der Summe nicht ganz so positiv sind, wie es bei ImmobilienScout24 der Fall ist. Während nämlich ImmobilienScout24 eine positive Bewertung von über 95 Prozent erreicht, bewerten bei eKomi das Immobilienportal Immowelt nur etwa 84 Prozent positiv. Rund sieben Prozent der abgegebenen Bewertungen sind neutral und über 8,5 Prozent negativ. Dieses Bild ergibt sich aus über 12.300 Bewertungen. (Stand Mai 2020)

Die Erfahrungen mit Immowelt und anderen Immobilienportalen sind natürlich stets sehr individuell. Dennoch gibt die Gesamtbewertung durchaus einen guten Anhaltspunkt, wenn Sie mehrere Immobilienportale miteinander vergleichen.

Neben einer Reihe positiver Bewertungen fällt im Einzelnen auf, dass manche User vorrangig bemängeln, dass es verhältnismäßig viele „Fake-Angebote“ geben würde. Dies kritisiert zum Beispiel ein User am 22.3.2020 auf dem Portal „trustpilot“. Er gibt an, dass ungefähr jedes dritte Angebot bei Immowelt auf ihn unseriös wirkt, dieses aber dennoch angeblich nicht zeitnah gelöscht wird. Ferner kritisiert er ständige Push-Nachrichten, die als störend empfunden werden. Auf der anderen Seite existieren eine Reihe positiver Immowelt Erfahrungen, in denen sich Kunden zufrieden mit dem Service äußern.

Relevante Bewertungsportale im Überblick:

Fazit zum Immobilienportal Immowelt

Immowelt ist ein Immobilienportal der Immowelt Group und mittlerweile seit über 20 Jahren am Markt. Es handelt sich um eines der führenden Immobilienportale im deutschsprachigen Raum mit einem umfangreichen Service für Mieter, Vermieter, Käufer und Verkäufer.

Ein großer Pluspunkt bei Immowelt.de ist der ausführliche und sehr gute Ratgeber. Dieser ist sehr informativ und nach unserer persönlichen Meinung nach, besser aufgebaut als die Konkurrenz.

Natürlich gibt es bei derart großen Nutzerzahlen auch eine entsprechende Ausfallquote. Auch ist uns als neutraler Betrachter bewusst, dass Fake-Angebote nur schwer im Vorfeld zu erkennen sind. Hier sollte Immowelt.de aber entsprechend nacharbeiten und mehr auf Qualität, anstatt auf Quantität setzen. Denn auch uns sind schon einige solcher Angebote über den Weg gelaufen.

Dazu möchten wir allerdings auch anmerken, dass eine Wohnung in München mit 120qm, 3 Zimmer und voller Möblierung wohl kaum 500 € warm kosten kann. Auch eine Abwicklung über E-Mails und Postfächer unterstützt nicht sonderlich das Vertrauen. Inwieweit nun die Plattform für solche Angebote verantwortlich ist und wie sehr man diese dafür abstrafen muss, überlassen wir Ihnen.

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Schreiben Sie uns doch Ihre persönliche Erfahrung mit Immowelt.de:

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