Sie sehen eine schöne Terrasse aus Holz

Das Wichtigste zu Holz als Baustoff in Kürze

  • Egal, ob Sie ein neues Haus, eine neue Terrasse oder vielleicht nur ein neues Möbelstück à la DIY bauen möchten. Holz ist dabei einer der nachhaltigsten Begleiter, die Sie haben.
  • Es ist kein Zufall, dass Holz das bevorzugte Baumaterial unserer Vorfahren war. Trotz seiner hohen Stabilität verfügt es über ein geringeres Eigengewicht als Stahl und Beton, sodass der Einsatz von schwerem Gerät für den Bau nicht nötig ist.
  • Wussten Sie schon?! Holz besteht zu 50% aus Kohlenstoff, den der Baum aus dem CO2 der Luft bezieht. Kurzum: Holz ist ein elementarer Faktor, wenn es um die Qualität unserer Luft geht.

Wer sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und das auch noch in den eigenen vier Wänden, der wird es sicherlich schon gemerkt haben. Man kommt an einer bestimmten Sache einfach nicht vorbei. Die Rede ist von Holz. Als Baustoff hat sich Holz längst schon in die „Hall of Fame“ der gängigsten Baustoffe eingefunden.

Doch welche Gründe sprechen überhaupt dafür Holz als Baustoff zu verwenden? Wenn du dir gerade diese Frage stellst, bist du hier absolut richtig! Für viele ist das Eigenheim mehr als nur eine Unterkunft. Im Zuge des gesteigerten Umweltbewusstseins wünschen sich viele Menschen ein Haus, das ästhetisch, stabil und ökologisch zugleich ist. Dieser Anspruch rückte den natürlichen Baustoff Holz zurück in den Fokus der Baubranche. Eine Entwicklung, von der Mensch und Natur gleichermaßen profitieren.

Vorteile von Holz als Baustoff – 10 Gründe, dein Haus aus Holz zu bauen

Was macht den Baustoff Holz zu einem guten Material für den eigenen, nachhaltigen Hausbau? Hier sind die wichtigsten Vorteile, die dir die Entscheidung für das Bauen mit Holz noch etwas leichter machen dürften.

Holz als Baustoff ist nachhaltig

Egal, ob Sie Ambitionen im Hausbau oder in direkt in den eigenen vier Wänden haben. Mit Holz können sie stets ein gutes Gewissen bewahren. Denn hierzulande haben wir viele Wälder und die sind reichhaltig.

In Deutschland kommt für den Bau von Holzhäusern vorzugsweise Fichten- und Kiefernholz zum Einsatz. Wollen Sie lieber Möbel oder Inneneinrichtung aus Holz, so eignet sich die Birke dafür am Besten. Das Nachhaltige dabei ist, dass all diese Sorten in Deutschland heimisch sind und dort auch schnell wachsen. Die für den Hausbau erforderliche Holzmenge produzieren unsere Wälder in wenigen Sekunden nach.

Sie sehen eine Holzmaserung

Holz als Baustoff ist Umweltfreundlich

Wie gerade schon erwähnt ist es vor allem die regionale Herkunft des Holzes, die den Baustoff so umweltfreundlich macht. Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft schlägt sich auch in der positiven Ökobilanz des natürlichen Baustoffes nieder. Kurze Transportwege vom Forstgebiet zum Sägewerk sowie eine transparente Produktionskette sorgen für eine geringe Menge CO2.

Außerdem zeigt sich bei der Nachbearbeitung des Holzes, dass hier nicht geschummelt wird. Holz wird lediglich getrocknet und anschließend unbehandelt verbaut. Doch trotzdem ist Vorsicht geboten, denn der Teufel steckt im Detail. Achten Sie besonders auf die verwendeten Lacke und auf umweltschädliche Zusätze. Die brauchen Sie nicht, denn es gibt mittlerweile genug Alternativen.

Sie wollen mehr dazu wissen?!

Holz als Baustoff ist Modern

Holz als Baustoff hat eine lange Geschichte hinter sich und war für den Menschen schon immer von besonderer Bedeutung. Bereits in der Steinzeit griff der Mensch auf Holz als Baustoff zurück. Dies setzte sich im Mittelalter fort, bis sich Stahl und Beton im 19. Jahrhundert zum neuen Liebling der Bauherren entwickelten.

Doch das heißt noch lange nicht, dass das Material altbacken ist. Seit der Mitte des 20. Jhdt. erlebt Holz als Baustoff eine wahre Renaissance. Egal ob Sie ihren Blick auf die DIY-Bewegung oder auf das Trendthema Tiny House werfen. Ohne Holz wären diese modernen Konzepte undenkbar und nachhaltig schon gar nicht.

Holz als Baustoff ist Vielseitig

Wir von der Neuen.Immo behaupten, dass Holz der Vielseitigste unter den Baustoffen ist. Holz gibt Ihnen die Möglichkeit ihre individuellen Wünsche direkt in das Material einfließen zu lassen. Mit Holz sind Konstruktionen möglich, die mit Stahl und Beton undenkbar wären. Anpassung und Veränderung sind wohl die besten Begriffe, um Holz als Baustoff zu beschreiben.

Die sogenannte Modulbauweise erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Architekten und Bauherren. Sie ermöglicht den Bau von Häusern, die flexibel erweitert oder verkleinert werden können. Das moderne Holzhaus wächst oder schrumpft mit den Lebensumständen seiner Bewohner. Die Flexibilität ist also ein entscheidender Vorteil von Holz als Baustoff.

Holz als Baustoff ist leicht zu verbauen

Es ist kein Zufall, dass Holz das bevorzugte Baumaterial unserer Vorfahren war. Trotz seiner hohen Stabilität verfügt es über ein geringeres Eigengewicht als Stahl und Beton, sodass der Einsatz von schwerem Gerät für den Bau nicht nötig ist. Außerdem ist der Aufbau schnell und hat im Gegensatz zu Beton oder Ziegel keinen lange Trocknungszeiten.

In unserem Beitrag „Nachhaltig Bauen“ erfahren Sie alles, was sie zu den unterschiedlichen Konstruktionsmöglichkeiten in der Holzbauweise wissen sollten.
Hier erfahren Sie mehr…

Holz als Baustoff verbessert das Raumklima

Wussten Sie schon?! Holz besteht zu 50% aus Kohlenstoff, den der Baum aus dem CO2 der Luft bezieht. Kurzum: Holz ist ein elementarer Faktor, wenn es um die Qualität unserer Luft geht. Häuser aus naturbelassenem Holz profitieren von den vorteilhaften Eigenschaften des Baustoffes. Dank seiner speziellen Struktur ist es in der Lage, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit der Räumlichkeiten positiv zu beeinflussen.

Gerade im Innenbereich schafft es ein wohlfühlendes Raumklima. Im Winter verhindert es das Entweichen der Wärme, im Sommer sorgt es für ein angenehmes kühles Klima im Wohn- und Schlafbereich. Holz hat dabei eine weitere Besonderheit. Massive Holzwände dämmen auch ohne isolierende Zwischenschicht sehr gut.

Sie sehen ein gemütliches Wohnzimmer aus Holz

Holz als Baustoff liefert natürliches Dämmmaterial

Wie vorhin schon erwähnt hat man es gar nicht so leicht, wenn man nachhaltig Bauen möchte. Dies liegt vor allem daran, dass sich neben dem Holz kleine umweltschädliche Fallen auftun, in die man leicht tappen könnte.

Das Material für die Wärmedämmung von Häusern stellt eine große Belastung für die Umwelt dar. Styropor und Polyurethan sind Nebenprodukte, die bei der Gewinnung des nicht erneuerbaren fossilen Brennstoffes Erdöl entstehen. Ihre Herstellung ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden. Zudem können sie von der Natur nicht zersetzt werden.

Natürliches Dämmmaterial aus Sägespänen – wie sie bei der Herstellung von Holzhäusern und -möbeln anfallen – sind eine nachhaltige, biologisch abbaubare Alternative. Und haben Sie gewusst, dass Lehm nicht nur nachhaltige ist sondern auch einer der besten wäremespeichernden Alternativen ist?

Sie sehen eine ästhetische Holzterrasse

Holz als Baustoff ist Ästhetisch

Woran denken Sie eigentlich, wenn Sie es so richtig gemütlich haben wollen. Welche Bilder kommen ihnen in den Kopf? Ein Kaminfeuer, ein Gläschen Rotwein oder gar eine gemütliche Holzhütte? Dann geht es Ihnen wahrscheinlich ähnlich wie uns, denn Holz strahlt eine ästhetische Gemütlichkeit aus.

Gebäude aus Stahl und Beton wirken kalt und abweisend. Der Anblick einer Hütte oder eines Hauses aus Holz hingegen füllt uns mit Wärme und Geborgenheit. Ein Grund für diese Wirkung ist die natürliche Maserung, die auf vielen Holzarten deutlich zu erkennen ist. Der Baustoff Holz passt sich jedem Einrichtungsstil harmonisch an – von klassisch über neutral bis hin zu futuristisch.

Holz als Baustoff ist langlebig

Ein ganz wichtiger Aspekt in punkto Nachhaltigkeit ist die Langlebigkeit von Holz als Baustoff. Denn Langlebigkeit bedeutet schlichtweg weniger Energieaufwand, weniger Umweltbelastung und ihr Geldbeutel wird es ihnen letztendlich auch danken.

Wie überdurchschnittlich langlebig Holz als Baustoff tatsächlich ist, sieht man stellvertretend an vielen sog. Fachwerkhäusern aus dem 14. Jahrhundert, die heute noch in vielen Teilen Deutschlands zu finden sind. Stahl und Beton entwickeln bei Feuchtigkeit und extremen Wetterumschwüngen schnell Risse. Dies erfordert eine regelmäßige, aufwendige Wartung.

Holz als Baustoff hingegen ist an jede Witterungsbedingung gewöhnt. Egal ob Schnee, Regen oder überdurchschnittlich heiße Sommer. Gebäude aus Holz überstehen jedes Wetter und bleiben bei guter Pflege lange erhalten.

Holz als Baustoff kann zu 100 Prozent wiederverwertet werden

Unser letzter Grund, warum Holz als Baustoff die nachhaltigste Alternative darstellt, ist die Wiederverwertbarkeit. Der Rohstoff Holz zählt zum Naturkreislauf und ist stofflich wieder verwertbar. Hat ein Holzhaus mal das Ende seiner Lebenszeit erreicht, so kann es energetisch genutzt werden. Es produziert also mehr Strom, als seine Gewinnung, seine Weiterverarbeitung und sein Bau in Anspruch genommen haben. Praktisch oder?!

Aber nur weil das Holz seine Lebenszeit erreicht hat, muss man es nicht gleich verbrennen. Gerade im Bereich nachhaltige Möbel schlägt der Trend Upcycling hohe Wellen und erfreut sich großer Beliebtheit. Upcycling bedeutet alten Gegenständen durch pfiffige Ideen eine neue Bedeutung zu geben.
Wie Sie also aus ihrem alten Schrank einen neues Bett zaubern können, erfahren Sie hier…