Kleine Häuser mit einem ganz besonderen Charakter

Tiny House

Für viele Menschen stellt es eines der begehrenswertesten Lebensziele überhaupt: das eigene Haus. In manchen Fällen reicht das zur Verfügung stehende Budget dann jedoch leider doch nicht aus, um eine große Villa oder ein Mehrfamilienhaus zu kaufen. 

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Traum von den berühmten „eigenen vier Wänden“ platzen müsste. Im Gegenteil! Wohnen ist in der heutigen Zeit weitaus flexibler und individueller als es den Anschein haben mag. 

Vor allem die sogenannten Tiny Houses erfreuen sich in diesem Zusammenhang einer besonderen Beliebtheit. Sie stellen eine praktische Alternative für alle dar, die auf einer vergleichsweise kleinen Fläche genau so leben möchten, wie sie es sich immer erträumt haben. 

Aufgrund der großen Nachfrage nach dieser Art von Lifestyle werden Tiny Houses in der heutigen Zeit in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Vom klassisch schlichten bis hin zum eleganten Design ist hier so gut wie alles vertreten. Eine Auswahl fällt dementsprechend manchmal schwer. 

Was ist eigentlich ein Tiny House?

„Tiny House“ bedeutet in der Übersetzung soviel wie „winziges Haus“. Daher erklärt es sich von selbst, dass es sich hierbei um „Gebäude“ handelt, die tatsächlich sehr klein in Erscheinung treten. Es gibt jedoch keine klare Definition darüber, wann es sich lediglich um ein kleines Haus oder tatsächlich schon um ein Tiny House handelt. 

Oder anders: ob ein Haus nun „klein“ oder „tiny“ ist, ist sicherlich auch immer ein wenig vom individuellen Geschmack und den Gewohnheiten des Betrachters abhängig. 

Fest steht jedoch, dass die Bewohner eines Tiny House in der Regel auf nichts verzichten müssen. Es ist stattdessen immer wieder beeindruckend, wie viel Ausstattung und Individualität auf eine kleine Grundfläche passt. Unter anderem aufgrund der Tatsache, dass sich die winzigen Häuser auch – je nachdem, wie sich die Platzverhältnisse vor Ort gestalten – oft super im Garten platzieren lassen, werden sie von ihren Besitzern wahlweise gern als zweites Wohnobjekt bzw. Ferienhäuschen genutzt. 

Die Einsatzbereiche sind vielseitig und bieten den Besitzern dieser tollen Wohnmöglichkeiten ein hohes Maß an Flexibilität, ohne das zur Verfügung stehende Budget allzu stark zu belasten. Und: wer von noch etwas mehr Flexibilität profitieren möchte, entscheidet sich einfach für ein Modell mit Rollen. Dieses kann dann auf Wunsch vollkommen unkompliziert von A nach B transportiert werden.

So entstand das Tiny House

Auch wenn die aktuellen Entwicklungen etwas anderes vermuten lassen mögen: bei den Tiny Houses handelt es sich keineswegs um einen neuen Trend. Vielmehr sind die kleinen Gebäude in den USA schon seit circa 100 Jahren bekannt

Interessanterweise ging es auch damals schon darum, sich auf der Basis eines kleinen Budgets einen Lebenstraum zu erfüllen. So stellten die ursprünglichen Tiny Houses eine Kombination aus Behaglichkeit, Sicherheit und Lebensstil dar. 

Die klassischen Modelle dieser Art verfügten übrigens über Rollen. Sie stellten eine ideale Lösung für alle dar, die durch die Lande zogen und dennoch immer wieder das Gefühl haben wollten, „nach Hause zu kommen“.

Aufgrund der Tatsache, dass sich der Lebensstil der Menschen im Vergleich zu damals verändert hat, steht diese Art der Flexibilität für viele Tiny House Besitzer nicht mehr im Vordergrund.

Wer sich heute in Deutschland ein solches Häuschen kauft, nutzt meist den Vorteil, dass es bei Weitem nicht so viel Geld braucht, wie im Zusammenhang mit einem größeren Ein- oder Mehrfamilienhaus, um den Haustürschlüssel ins Schloss des „eigenen Reichs“ stecken zu können. 

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Hierzulande und heutzutage überzeugt der Mix aus Kostenersparnis, Minimalismus und Individualität. Und obwohl sich die Bewegung rund um diese Art des Wohnens in Deutschland noch nicht so stark durchgesetzt hat wie in den USA ist schon jetzt zu erkennen, dass Tiny Houses durchaus dazu in der Lage sind, den Wohnmarkt auch in Zukunft zu beeinflussen. 

Kann man „richtig“ in einem Tiny House wohnen

Hierbei handelt es sich um eine berechtigte Frage. Immerhin ist die Grundfläche, die sich im Zusammenhang mit dem Wohnen in einem Tiny House bietet, wirklich überschaubar. Die gute Nachricht ist jedoch, dass es in der Regel vollkommen unkompliziert ist, in einem gut eingerichteten, modernen Tiny House sein Zuhause zu finden. 

Wie so oft ist eine hohe Lebens- und Wohnqualität jedoch unter anderem von den persönlichen Ansprüchen abhängig. Wer:

  • seine Privatsphäre schätzt
  • mit Hinblick auf das Einrichten seiner Räumlichkeiten Fingerspitzengefühl beweist
  • einen Mix aus Gemütlichkeit und Individualität liebt,

dürfte mit einem Tiny House voll auf seine Kosten kommen.

Bei aller Begeisterung und bei allen Vorteilen, die ein solches Gebäude mit sich bringt, sollte jedoch auch berücksichtigt werden, dass die Bewohner hier nicht die Möglichkeit haben, auf einen großen Stauraum oder großzügig gestaltete Ablagemöglichkeiten zu setzen. 

Wer sich dessen bewusst ist und Gegenstände, die er ohnehin nicht braucht, regelmäßig aussortiert, schafft sich im Tiny House oft sein kleines Reich, das sich durch eine besonders individuelle Note auszeichnet und selbstverständlich immer wieder neu erfunden werden kann. 

Zusatztipp:

Damit das „richtige“ Wohnen im Tiny House auch wirklich Spaß macht, ist es unerlässlich, dass das betreffende Objekt in vollem Umfang überzeugt. Hier gilt es, sich in Erinnerung zu rufen, dass Menschen einen großen Teil ihres Lebens zuhause verbringen. Umso wichtiger ist es also, dass die „eigenen vier Wände“ genau dem entsprechen, was als „perfekt“ bezeichnet wird.

Was muss ich mit Hinblick auf die Versicherung meines Tiny Houses beachten? 

In Deutschland gehört das Wohnen im Tiny House noch lange nicht zum Standard. Daher gibt es (zumindest bisher) noch wenige Versicherer, die ihre entsprechenden Pakete dementsprechend auf die kleinen Häuser zugeschnitten haben. 

Daher ist es umso wichtiger, sich im Zusammenhang mit den Angeboten der einzelnen Versicherer umzuschauen und sich zu überlegen, welche Versicherungsvarianten am besten zum persönlichen Bedarf (und natürlich auch zum Objekt) passen. 

Die folgenden Versicherungsarten zeigen auf, welche Schäden mit Hinblick auf ein Tiny House abgesichert werden können. 

Die Gebäudeversicherung

Über eine Gebäudeversicherung können unter anderem Schäden aus den Kategorien Brand, Überschwemmung und Blitzeinschlag abgedeckt werden. Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang, dass das besagte Tiny House nicht mobil genutzt wird und dementsprechend dauerhaft an einem festen Platz steht. 

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Die Alternative für mobiles Wohnen: die Wohnwagen-Versicherung

Tiny House Besitzer, die ihr Modell im ursprünglichen Sinn nutzen und hin und wieder den Standort wechseln wollen, sollten sich unbedingt mit Hinblick auf eine Wohnwagen-Versicherung informieren. Hinzu kommt, dass im Zusammenhang mit Tiny Houses in der Regel Haftpflichtversicherungen vorgeschrieben werden. 

Hier lohnt es sich auch, sich über die individuellen Versicherungsdetails zu informieren. Vor allem mit Hinblick auf die besagte Wohnwagen-Versicherung wird seit einiger Zeit immer mehr Rücksicht auf Tiny House Besitzer genommen. Oder anders: viele Versicherer ermöglichen es mittlerweile, das Tiny House in einem ähnlichen bzw. im gleichen Umfang wie einen Wohnwagen zu versichern. 

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Eine Versicherung gegen Einbruchdiebstahl

Gerade dann, wenn das Tiny House nicht auf dem eigenen Grundstück steht, sondern weitestgehend öffentlich zugänglich ist, ist es wichtig, das Objekt gegen Einbruchdiebstahl zu versichern. Wie im Zusammenhang mit anderen Versicherungsarten ist es auch hier sinnvoll, die einzelnen Anbieter miteinander zu vergleichen. 

Bei den genannten Versicherungen handelt es sich lediglich um einige der klassischen Must-Haves, die mit Hinblick auf das Absichern eines Tiny Houses eine wichtige Rolle spielen. Ob gegebenenfalls noch weitere Absicherungen nötig sind, muss immer individuell entschieden werden. Auch der jeweilige Standort sollte im Zusammenhang mit einem etwaigen „Versicherungspaket“ beachtet werden.

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Die Hausratversicherung

Möbel und andere Gerätschaften lassen sich leider nur im Zusammenhang mit einem feststehenden, klassischen Haus über die Hausratversicherung absichern. Die ansonsten so oft genutzte „Außenversicherungs-Regelung“ greift im Falle des Tiny Houses nicht. Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich mit Hinblick auf Versicherungen erkundigen, die sich explizit auf mobile Häuser beziehen. 

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Wie groß dürfen bzw. sollen Tiny Houses in Deutschland sein?

Anders als in den USA gilt es in Deutschland, mit Hinblick auf den Standort und die Größe des Tiny Houses einige Punkte zu beachten. Zuallererst ist es unerlässlich, sich hier mit dem geltenden Baurecht zu beschäftigen. Hier finden sich viele Infos, die dabei helfen, die individuelle Situation richtig einzuschätzen.

Auch die Regelungen, die im Zusammenhang mit der Größe eines Tiny Houses wichtig werden, sind hierzulande ein wenig strenger.

Denn: wer sich beispielsweise vorgenommen hat, dauerhaft in seinem Tiny House zu wohnen, muss in den meisten Bundesländern sicherstellen, dass die Aufenthaltsräume über eine Mindesthöhe von 2,40 Meter verfügen.

Weiterhin ist zu beachten, dass in Bädern bzw. Toiletten ohne Fenster für eine ausreichende Belüftung gesorgt wird. 

Zu guter Letzt spielt auch der Aspekt „Sicherheit“ eine wichtige Rolle. Das bedeutet, dass– je nach Modell und Standort – eine Blitzschutzanlage vorgeschrieben sein kann. Zudem müssen Türen und etwaige Treppen ebenfalls bestimmte Richtlinien erfüllen. 

Tiny House

Die entsprechenden Vorgaben gelten jedoch nur dann, wenn tatsächlich dauerhaft und an einem Standort im Tiny House gewohnt wird. Wer sein Tiny House mobil nutzt, sorgt dafür, dass das Objekt in die Kategorie der Wohnwagen fällt.

Bitte beachten:

Im Zusammenhang mit der Nutzung als Wohnwagen wird zwar keine Baugenehmigung nötig – dafür muss es während der Zeit der Nicht-Nutzung an einem geeigneten Stellplatz abgestellt werden.

Zusatztipp:

Die Vorgaben, die im Zusammenhang mit der Nutzung eines Tiny Houses beachtet werden müssen, unterscheiden sich unter anderem auch je nach Region. Weiterhin ist es selbstverständlich möglich, dass sich im Laufe der Zeit Änderungen ergeben. Vor dem Kauf und dem Aufbau eines entsprechenden Objekts ist es daher immer unerlässlich, sich umfassend und in Bezug auf die individuelle Situation vor Ort zu informieren.

Wie finde ich das passende Grundstück zu meinem Tiny House?

Um diese Frage zu beantworten, ist es im ersten Schritt wichtig, zu differenzieren, ob das Tiny House zum dauerhaften Wohnen genutzt werden soll. Denn: in diesem Fall darf es nur auf einem Grundstück aufgestellt werden, auf dem das Wohnen auch erlaubt ist. Hierbei gilt es zusätzlich zu beachten, dass manchmal über die regionalen Bebauungspläne vorgeschrieben ist, dass nur bestimmte Arten von Gebäuden gebaut (bzw. aufgestellt) werden dürfen. 

Als zweite Grundvoraussetzung gilt, dass das betreffende Grundstück, auf dem das Tiny House aufgebaut werden soll, erschlossen sein muss. 

Inwieweit das Tiny House genehmigt werden muss, ist zu guter Letzt jedoch von der Landesbauordnung abhängig.

Wahlweise können Tiny Houses oft auf Campingplätzen aufgebaut werden. Ist besagter Campingplatz im Rahmen der Wohnnutzung eingetragen, braucht es auch keine Baugenehmigung für das Tiny House. Es gilt dann lediglich die Grundvoraussetzungen, dass das Objekt nicht größer sein darf als 50 Quadratmeter und dass eine Höhe von 3,50 Meter nicht überschritten werden darf. (Ausnahmen gibt es immer. Daher ist es im Zweifel besser, beim Betreiber des jeweiligen Platzes nachzufragen.) 

Was kostet ein Tiny House?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einem Tiny House um eine vergleichsweise günstige Möglichkeit, sich auf unkomplizierte Weise den Traum vom eigenen Zuhause zu erfüllen. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es mittlerweile viele Anbieter, die sich auf die kleinen Häuser spezialisiert haben. 

Das bedeutet natürlich auch, dass die Auswahl entsprechend groß ist. Der Preis eines Tiny Houses ist hier von mehreren Faktoren abhängig. Vor allem die Größe, die Materialien und die Ausstattung sollten mit Hinblick auf einen individuellen Preisvergleich berücksichtigt werden. 

Günstige, schlüsselfertige Modelle in einer mittleren Größe schlagen in etwa mit 35.000 Euro zu Buche. Wer „ein wenig mehr“ möchte, bewegt sich nicht selten in einem Preisbereich zwischen 40.000 und 50.000 Euro. In der Luxusvariante können den Häuschen mitunter auch 100.000 Euro (und mehr) kosten.

Besonders teuer wird das Tiny House vor allem dann, wenn sich der Hausbesitzer in spe nicht für ein Standardmodell entscheidet, sondern sich stattdessen sein eigenes Modell zusammenbaut bzw. gestalten lässt.

Weiterhin macht es einen Unterschied, ob das Objekt schlüsselfertig übergeben werden soll oder ob es vom Besitzer in spe selbst zusammengebaut wird. Als Beispiel: der reine Bausatz eines kleinen bis mittelgroßen Tiny Houses kostet oft nur zwischen 5.000 und 7.000 Euro. 

Um noch etwas mehr Geld einzusparen, lohnt es sich oft, die Preise der verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen. Ein weiterer Punkt, der unbedingt beachtet werden sollte, wenn es um den Bereich der Kostenkalkulation geht: die laufenden Kosten.

Denn: wie im Zusammenhang mit einem „normalen Haus“ fallen auch beim Tiny House regelmäßige Kosten an. Wer sich hier vor unschönen Überraschungen schützen möchte, sollte sich eine kleine Übersicht erstellen. 

Mit welchen laufenden Kosten sollte ich beim Tiny House kalkulieren?

Die Kosten, die für das Bewohnen eines Tiny Houses anfallen, sind weitestgehend mit den klassischen Alltagskosten im klassischen Einfamilienhaus vergleichbar. 

Auch hier muss für Wasser, Strom und Heizung gezahlt werden. Um im Tiny House an den Stromkosten zu sparen, kann es mitunter sinnvoll sein, sich mit Hinblick auf eine mögliche Nutzung von Solarzellen zu informieren und von Vornherein für eine verlässliche Dämmung zu sorgen. Immerhin hilft diese dabei, die Wärme auf der entsprechenden Fläche besser zu halten und so letztendlich weniger heizen zu müssen. 

Das bedeutet: wie mit Hinblick auf „normale“ Häuser kann es auch beim Tiny House einen entscheidenden Vorteil darstellen, wenn in Bezug auf Dämmung, Energie und. Co. entsprechend vorgesorgt wurde. Entsprechende Investitionen und deren Vorteile zeigen sich oft auf lange Sicht und helfen dabei, in Zukunft Geld zu sparen (und die Umwelt zu schützen).

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Kann man ein Tiny House selbst bauen?

Die Antwort auf diese Frage ist (selbstverständlich) zu einem großen Teil vom eigenen Handwerksgeschick und der entsprechenden Ausstattung abhängig. 

Grundsätzlich handelt es sich beim Selbstbau jedoch um eine Alternative für alle, die mit Hinblick auf ihre eigenen vier Wände mitunter viel Geld sparen möchten. Verständlich! Immerhin wird hier kein Unternehmen mit dem Zusammenbau beauftragt. 

Das eigenständige Zusammenbauen des Tiny Houses ist jedoch nicht für alle geeignet. Lediglich Tiny House Fans, die:

  • über eine entsprechende handwerkliche Ausrüstung
  • zeitliche Flexibilität
  • handwerkliches Geschick

verfügen, sollten sich an das Projekt „Eigenbau“ herantrauen. Wer diese Grundvoraussetzungen gewährleisten kann, schafft jedoch die Basis für ein ganz besonderes Vorhaben, das nicht nur den Ehrgeiz weckt, sondern auch ein merkliches Sparpotenzial bieten kann. 

Es wäre jedoch definitiv falsch, bei der Frage „Tiny House selbst bauen oder nicht?“ die durchaus vorhandenen Grauzonen zu ignorieren.

Denn: selbstverständlich ist es auch möglich, lediglich einen Teil des Bausatzes selbst zusammenzubauen und beispielsweise den Einbau der Wasseranschlüsse usw. dem Profi zu überlassen. 

Genau diese Arten von „Arbeitsteilung“ erfreuen sich seit einiger Zeit einer besonderen Beliebtheit. Sie stehen für einen stressfreien Umgang mit einem besonders flexiblen Wohnprojekt. 

Zusatztipp: Wer sich dazu entschlossen hat, einen Großteil der Arbeiten, die im Zusammenhang mit dem Bau eines Tiny Houses anfallen, selbst zu übernehmen, sollte unbedingt immer genügen Zeit einplanen. Ansonsten kommt es zu Stress, der mit ein wenig Time Management durchaus vermeidbar gewesen wäre. 

Die Inneneinrichtung: so wird das Wohnen im Tiny House modern

Vor allem mit Hinblick auf eine individuelle Gestaltung im Inneren des Tiny Houses ist es möglich, der Fantasie freien Lauf zu lassen. Egal, ob es beispielsweise darum geht, einen bestimmten Einrichtungsstil zu verfolgen oder die betreffende Wohnfläche mit einer individuellen Note zu versehen: hier ist so gut wie alles möglich. 

Auf der Suche nach Inspirationen kann es sich unter anderem lohnen, einen Blick in die aktuellen Einrichtungskataloge zu werfen. Hier finden sich oft viele Ideen, die sich auch mit Hinblick auf die „winzigen Häuser“ verwirklichen lassen. 

Neben dem rustikalen Wohnstil, der unter anderem auf natürlichen Materialien, wie zum Beispiel Holz, basiert, ist es vor allem der Minimalismus, der eng mit den Tiny Houses verbunden zu sein scheint. Kein Wunder! Immerhin entwickelt es sich oft zu einer besonderen Art von „Kunst“, auf einer vergleichsweise kleinen Fläche für Ordnung zu sorgen.

Damit die Kombination aus „Gemütlichkeit“ und „Modernität“ noch besser zum Tragen kommt, sollten mit Hinblick auf die Einrichtung im Tiny House die folgenden Punkte beachtet werden: 

  1. Klare Linien in der Einrichtung sorgen dafür, dass ein harmonischer Gesamteindruck entsteht.
  2. Nicht zu viele Farben miteinander kombinieren! Hier kann es sich lohnen, gerade aufgrund der kleinen Fläche, auf zwei „Hauptfarben“ zu setzen und diese in den entsprechenden Nuancen miteinander zu mischen.
  3. Klare Trennungen zwischen den einzelnen Wohnbereichen schaffen! Ansonsten wirkt das Gesamtbild oft „wuselig“.
  4. Trotz der vergleichsweise geringen Fläche sind selbstverständlich auch Deko-Accessoires erlaubt – aber bitte in Maßen. 
  5. Vorsicht vor Unordnung! Diese stellt sich manchmal gerade in der Anfangszeit oft ein. Hier gilt es, sich einfach daran zu gewöhnen, wie weniger Platz mit mehr Lebensqualität kombiniert werden kann. 

Zu guter Letzt steht das Wohnen im Tiny House natürlich auch für ein hohes Maß an Individualität. Daher wäre es nicht ratsam, sich an allzu vielen Standards zu orientieren. Eine persönliche Note verleiht gerade Objekten wie den Tiny Houses einen ansprechenden Touch. 

Tiny Houses in unterschiedlichen Varianten

Ein Blick auf die breitgefächerte Auswahl an Tiny Houses zeigt, dass die Objekte in unterschiedlichen Stilrichtungen angeboten werden. Egal, ob sich die Interessenten auf der Suche nach einem klassischen oder einem besonders modernen Modell befinden: sie finden ganz sicher ein Modell, das zu ihren individuellen Ansprüchen passt. 

Um für ein besonders harmonisches Bild zu sorgen, bietet es sich bei der Auswahl eines Hauses bzw. eines Bausatzes unter anderem an, jedoch nicht nur den individuellen Geschmack, sondern auch die Umgebung rund um das neue Haus zu berücksichtigen. 

Hier gilt: je besser sich Farben und Design einfügen, desto stimmiger wird gleichzeitig der Gesamteindruck. 

Besonders spannend ist es in jedem Fall, zu beobachten, dass sich die Bandbreite an Möglichkeiten im Laufe der Zeit stark verändert hat. So fokussieren sich einige Tiny Houses auf Transparenz, während andere eher auf natürliche Materialien setzen. 

Ein weiterer, wichtiger Punkt: die flexiblen Wohnmöglichkeiten werden sowohl mit als auch ohne Rollen angeboten. Wer dementsprechend von Vornherein weiß, dass er sein Haus immer und ausschließlich am selben Standort nutzen möchte, kann auf besagte Rollen verzichten. Wer das Tiny House jedoch in seiner ursprünglichen Form nutzen und mit ihm unterwegs sein möchte, braucht selbstverständlich einen Bausatz mit Rollen. Hierbei handelt es sich um eine entsprechend weitreichende Entscheidung. Im Zweifel kann es sich lohnen, zur Sicherheit auf die Rollenvariante zu setzen… auch wenn diese möglicherweise dann doch nicht zum Einsatz kommen sollte. 

Für wen sind Tiny Houses geeignet?

Bei Tiny Houses handelt es sich um eine besonders flexible Möglichkeit des Wohnens. Wer sich darüber bewusst ist, dass die räumlichen Optionen hier durchaus begrenzt sind und für seine Art des Wohnens eher weniger Platz braucht, trifft mit dem Tiny House oft eine gute Entscheidung. 

Aber: für große Familien sind die winzigen Häuser eher weniger geeignet – zumindest dann nicht, wenn sie als Hauptwohnsitz genutzt werden sollen. 

Vor allem Singles und Paare dürften sich hier jedoch besonders wohlfühlen. Jedoch ist nicht nur die Anzahl der Personen, die im Tiny House leben werden, ausschlaggebend, wenn es darum geht, sich für oder gegen diesen Lebensstil zu entscheiden. Auch die persönliche Einstellung und die individuellen Bedürfnisse sollten berücksichtigt werden. Das bedeutet: wer seine Privatsphäre liebt und Abstand zu schätzen weiß, dürfte Probleme damit haben, sich dauerhaft in einem Tiny House heimisch zu fühlen. 

Menschen, die jedoch Nähe und Gemütlichkeit zu schätzen wissen, könnten in dem Trend aus den USA eine neue Wohnoption gefunden haben, die sich perfekt mit ihren Vorstellungen vom „perfekten“ Lifestyle verbinden lassen.

Zusatztipp: Oft kann eine zweite Etage im Tiny House dabei helfen, die Gesamtkonstruktion ein wenig „offener“ zu gestalten. So entsteht nicht nur mehr Platz, sondern auch mehr Stauraum. Die hohen Modelle überzeugen unter anderem oft durch einen ganz eigenen Charme, der „ganz nebenbei“ beweist, wie hilfreich es ist, eine Fläche tatsächlich optimal auszunutzen. So wird aus einem offenbar kleinen Tiny House oft ein „Platzwunder“.

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Die Alternative: Urlaub im Tiny House

Das dauerhafte Wohnen auf nur wenigen Quadratmetern sorgt für ein Gefühl von „Beklemmung“? Dennoch überwiegt die besondere Faszination, die das Wohnen auf nur wenigen Quadratmetern ausstrahlt? 

In diesem Fall kann es sich lohnen, lediglich ein paar Wochen im Jahr im Tiny House zu verbringen. Auf vielen Campingplätzen gehören die Unterkünfte mittlerweile zum Standard, wenn es darum geht, sich von Zelten und klassischem Camping abzuwenden und neue Wege zu gehen. 

Zusatztipp: Auch wenn Tiny Houses mittlerweile auf vielen Campingplätzen willkommen sind, ist es immer sinnvoll, sich vor der Anreise darüber zu erkundigen, ob es erlaubt ist, das eigene Haus mit auf den Campingplatz zu bringen. 

Doch auch auf dem eigenen Grundstück – sofern alle Vorgaben des Baurechts beachtet wurden – stellt diese Art von „Ferienhaus“ ein optisches und funktionales Highlight dar. Mit Hinblick auf eine individuelle Einrichtung sind der Fantasie selbstverständlich hier keine Grenzen gesetzt. So entsteht oft ein ganz besonderes „Urlaubsdomizil“, das perfekt an die eigenen Erwartungen angepasst werden kann. 

Selbstverständlich erweist es sich gerade im Zusammenhang mit Reisen als unglaublichen Vorteil, dass das Tiny House mit Rollen bequem von A nach B transportiert werden kann. Immerhin können sich die Urlauber hier sicher sein, Küche, Bad und Co. im altbekannten Standard bei sich zu wissen und ein wenig Vertrautheit mit in die „schönsten Wochen des Jahres“ zu nehmen. 

Das Tiny House als Home Office

Viele Menschen, die im Home Office arbeiten, kennen das Problem: während des (oft) hektischen Alltags zuhause fällt es manchmal schwer, sich zu konzentrieren. Hier kann es helfen, Büro und Freizeit auch örtlich voneinander zu trennen. 

In diesem Fall lohnt es sich zudem, über ein Tiny House auf dem eigenen Grundstück nachzudenken. Dieses kann dann vollkommen flexibel als separates Büro – wahlweise sogar auf zwei Etagen – eingerichtet werden. 

Eine ideale Lösung für alle Berufstätigen, die ein wenig Abstand brauchen, um sich vollends konzentrieren zu können. 

Solange alle Vorgaben des Baurechts beachtet werden, kann das „Home Office Tiny House“ selbstverständlich auch an anderer Stelle und nicht nur auf dem privaten Grundstück aufgebaut werden. Hier entscheidet der persönliche Geschmack. Fest steht jedoch, dass ein solches Gebäude eine wunderbare Alternative zum klassischen Geschäftsraum darstellen kann. Egal, ob die Fläche dann allein, in einer Art Bürogemeinschaft oder zum Empfang von Geschäftskunden genutzt wird: selten war es einfacher, eine moderne Arbeitsweise nach außen zu transportieren. 

Welche Vorteile bietet das Wohnen im Tiny House?

Wie bereits aus den vorherigen Abschnitten ersichtlich wurde, bietet das Wohnen im Tiny House zahlreiche Vorteile. Die Bewohner bzw. die Besitzer eines solchen Objekts profitieren unter anderem von: 

  • einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis
  • günstigen Einstiegspreisen
  • der Option, das Tiny House als Bausatz zu erwerben und so noch mehr Geld zu sparen
  • individuellen Einrichtungsmöglichkeiten
  • vielen verschiedenen Designs
  • einer angenehmen Privatsphäre
  • einem Domizil, das wahlweise als Wohnbereich, als Büro und/ oder als Ferienunterkunft genutzt werden kann. 

Kurz: wer sich auf der Suche nach einer flexiblen Wohnmöglichkeit – sowohl für kurze als auch für lange Zeitspannen – befindet, Geld sparen und individuell leben möchte, sollte sich definitiv mit den Vorzügen eines Tiny Houses auseinandersetzen. 

Inwieweit die besagten Vorteile dann jedoch genutzt werden, ist wiederrum von weiteren Faktoren, wie zum Beispiel dem persönlichen Einsatzbereich und dem entsprechenden Modell, abhängig. 

Der Weg zum eigenen Tiny House – flexible Möglichkeiten für Interessenten 

Wer sich für die Anschaffung eines Tiny Houses interessiert, sollte sich möglichst frühzeitig mit verschiedenen Fragen auseinandersetzen. Nur so kann sichergestellt werden, dass das jeweils ausgesuchte Modell am Ende auch zu den eigenen Erwartungen passt. 

Überlegungen, die in diesem Zusammenhang unter anderem eine wichtige Rolle spielen, sind: 

  • Wie groß soll mein Tiny House sein?
  • Wo möchte ich mein Tiny House aufbauen? 
  • Welche gesetzlichen Vorgaben muss ich beachten? 
  • Brauche ich ein Tiny House mit Rollen oder möchte ich das Häuschen lediglich an einem Ort, zum Beispiel auf dem eigenen Grundstück, nutzen? 
  • Wie viel Geld möchte ich ausgeben?
  • Reicht mein handwerkliches Geschick aus, um „nur“ einen Bausatz zu kaufen? 

Antworten auf diese (und einige weitere) Fragen können dabei helfen, die individuelle Auswahl mitunter deutlich einzuschränken. 

Im Laufe der Zeit hat sich der Markt rund um diese besondere Art des Wohnens deutlich erweitert. Das bedeutet: die Standards mit Hinblick auf Komfort, Flexibilität und individuelle Designs haben sich im Laufe der Zeit deutlich erweitert.

Es lohnt sich dementsprechend, ein wenig mehr Zeit einzuplanen, um auch wirklich alle Modelle miteinander vergleichen zu können. 

Unsere Meinung zu Tiny Houses

Viele Menschen, die aktuelle Wohntrends verfolgen, waren zu Beginn des Tiny House Trends der Meinung, dass es sich hierbei lediglich um eine vergleichsweise kurze Erscheinung handeln würde. Der Erfolgszug, den diese Art des Wohnens jedoch schon in den USA feiern konnte und die Tatsache, dass diese besondere Art von Lifestyle auch hierzulande eine immer größere Rolle spielt, zeigt jedoch, dass die modernen Wohnobjekte deutlich unterschätzt wurden. 

Heute haben viele Menschen erkannt, dass der Traum vom eigenen Heim nicht unerfüllt bleiben muss. Oder anders: wer sich auf der Basis von Tiny Houses verwirklich möchte, muss nicht zwangsläufig über ein hohes Budget verfügen. 

Aufgrund der Beliebtheit dieser Wohnweise ist davon auszugehen, dass die winzigen Häuser auch in Zukunft (gerade für Singles und Paare) noch an Bedeutung zulegen werden. Sie stellen eine beeindruckende Kombination aus kleinem Haus und Wohnwagen dar und zeigen auf, wie sehr sich die Art zu Wohnen im Laufe der Zeit immer weiter verändert hat. 

Eine tolle Möglichkeit, von einem Mix aus persönlichem Ambiente und dem – so oft zitierten – „trauten Heim“ zu profitieren. Idylle und Gemütlichkeit können in dieser Form auf besonders moderne Weise in Erscheinung treten. Manchmal braucht es nur den Blick über den Tellerrand.