Hülsta

Qualitätsmöbel Made in Germany

Wer Wert auf Qualitätsmöbel aus heimischer Produktion legt, der kommt um Hülsta nicht herum. Der mittelständische Möbelproduzent ist einer der letzten überhaupt, welcher noch in Deutschland fertigt.

Und genau das wissen die Kunden zu schätzen. So sehr, dass Hülsta nach IKEA die zweitbekannteste Möbelmarke in Deutschland ist. Umfragen zufolge lag der Bekanntheitsgrad innerhalb der Bevölkerung zwischenzeitlich bei 60 Prozent, im Premiumsegment sogar bei 80 Prozent.

Bekannt für zeitloses Design und beste Verarbeitung

Für Hülsta sind Möbel mehr als Gebrauchsgegenstände. Möbel sind Ausdruck von Persönlichkeit. Deshalb steht neben der Funktionalität auch das Design im Mittelpunkt.

Hülsta-Möbel sind aber keine extravaganten Designikonen. Ihre Optik muss dem Mainstream gefallen. Denn Hülsta steht zwar für Premiumqualität, aber nicht für Luxus. Die hohe Qualität hat zwar ihren Preis, ist aber nicht unbezahlbar. Und so besteht die Kernzielgruppe aus Menschen mittleren Alters, die voll im Leben stehen. Etwa 40 bis 45 Jahre Lebenserfahrung hat der Durchschnittskunde von Hülsta. Er kauft meist seine Zweit- oder Drittausstattung.

Sie sehen Möbel der Firma Hülsta

Mit klassisch-zeitlosen Entwürfen sorgt Hülsta dafür, dass die langlebigen Möbel im Laufe der Zeit auch optisch nichts an ihrem Reiz verlieren. An der nötigen Qualität für ein langes Leben besteht kein Zweifel. Diverse Gütesiegel und unabhängige Tests bestätigen dies immer wieder. Und dass sich die Qualität im wahrsten Sinne des Wortes auch sehen lassen kann – das belegen Preise wie der Red Dot Design Award.

Hochwertige Beständigkeit aus dem Münsterland

Angefangen hat alles vor über 80 Jahren. 1940 gründete Alois Hüls eine Tischlerei mit zehn Mitarbeitern im münsterländischen Stadtlohn, wo sich der Sitz des Unternehmens bis heute befindet. 1953 trat Sohn Karl in das Familienunternehmen ein und setzte erste Akzente. Im selben Jahr begann die Produktion von Schlafzimmermöbeln, auf die sich Hülsta anfänglich spezialisiert hat.

Der heutige Markenname wurde 1959 ins Leben gerufen. Er setzt sich aus dem Nachnamen der Gründerfamilie (Hüls) und dem Unternehmenssitz (Stadtlohn) zusammen. Nachdem Karl sein Studium als Holzingenieur erfolgreich abgeschlossen hat, übernahm er 1960 die Leitung des Betriebs. 1961 wurde der Markenname beim Münchner Patentamt eingetragen.

Hohe Innovationskraft führte zum Erfolg von Hülsta

Karl Hüls war es, der aus der väterlichen Schreinerei ein europaweit bekanntes Möbelimperium schuf. Dieser Erfolg ist nicht nur der hohen handwerklichen Verarbeitungsqualität zu verdanken, auf die Hülsta seit jeher großen Wert legt. 

Erst die Innovationsfähigkeit der Münsterländer machte ihn möglich. Noch heute hält das Unternehmen über 220 aktive Patente im In- und Ausland.

Mit Intermat kam 1962 der weltweit erste Anbau-Hochschrank mit Innenraumeinteilungssystem auf den Markt. Ein Produkt, welches in den folgenden Jahren viele Nachahmer fand. Kurze Zeit später war Hülsta der erste Hersteller, welcher Schränke mit von oben bis unten durchgehenden Türen präsentierte. Auch das ist längst Standard in der Möbelbranche. 1965 begann man in Stadtlohn mit der Produktion von Federholzrahmen für Betten.

Hülsta gilt als Erfinder der Systemmöbel in Baukastenweise

Auch als Erfinder der Schrankwand, die heute zugegebenermaßen nicht mehr besonders gefragt ist, will Hülsta verstanden werden. 1968 wurde das Wohnzimmerprogramm Allwand vorgestellt, das erste Zeilenmöbelprogramm mit frei aufgerasterter Front in Endlosbauweise. Das Programm Universa revolutionierte den Möbelmarkt mit seiner Baukastenweise, die den Kunden eine bisher ebenfalls ungekannte Flexibilität bei der Einrichtung bot. Heute ist es selbstverständlich, dass sich Wohnmöbel auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen und individuell erweitern lassen.

Die Systemmöbel für Wohnräume überzeugten die Kunden nicht nur aufgrund ihrer Flexibilität. Plötzlich gab es Schrankwände, die den Raum nicht mehr selbst dominierten, sondern trotz des großzügigen Platzangebots verhältnismäßig leicht und unauffällig daherkamen. Stattdessen wurde ihr Inhalt in den Fokus gerückt. Das Möbelstück wurde fortan nach den räumlichen Gegebenheiten ausgesucht und hat sich seiner Umgebung perfekt angepasst – nicht umgekehrt.

Meilensteine in der Geschichte von Hülsta:

1940
Alois Hüls legt mit seiner Tischlerei den Grundstein für das heutige Möbelimperium
1959
Der Markenname Hülsta wird ins Leben gerufen
1960
Karl Hüls übernimmt die Unternehmensleitung
1962
Intermat ist der erste Anbau-Hochschrank mit Innenraumeinteilungssystem
1968
Das Programm Allwand gilt als Erfindung der Schrankwand
1970
Young Flair ist das erste erstes Jugendzimmer von Hülsta
1970
Gründervater Alois Hüls stirbt
1979
Bonny ist das erste Programm für Babymöbel
1986
Einstieg in den Bereich Wohnbüro
1987
Karl Hüls erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1994
now! by Hülsta – erstes Markenmöbelprogramm zum Mitnehmen unter eigener Marke
2001
Karl Hüls erhält das große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik
2001
Karl Hüls stirbt im Alter von 71 Jahren
2002
Einstieg in den Bereich Speisezimmertische und -stühle
2002
Hülsta solid – Massivholzmöbel mit hohem Designanspruch unter eigener Marke

Hülsta wird nach und nach zum Vollsortimenter im Möbelbereich

1979 betrat Hülsta ein neues Marktsegment und produzierte mit Bonny die ersten Möbel für die frisch geborenen Erdenbewohner. Weitere Kinder- und Jugendzimmer folgten, sodass eine völlig neue Zielgruppe erschlossen wurde, die früh für die Marke Hülsta sensibilisiert werden konnte. Wenngleich es natürlich die Eltern sind, die für die Ausstattung der Kinderzimmer bezahlen. Aber zumindest was das Aussehen angeht, haben die jungen Bewohner doch seit jeher ein großes Mitspracherecht bei der Auswahl. Bonny war so erfolgreich, dass das Möbelprogramm ein Viertel Jahrhundert im Sortiment blieb.

1986 kam mit dem Wohnbüro ein weiteres Segment hinzu, das heute aktueller ist denn je. Und so wurde aus der Tischlerei, die mit Schlafzimmermöbeln anfing, über wenige Jahrzehnte ein Vollsortimenter, der mittlerweile Möbel zum Schlafen, Wohnen, Essen, Sitzen, Arbeiten und Spielen anbietet. Also bis auf Küchen und Badezimmermöbel alles herstellt, was man so an Möbeln für die eigenen vier Wände benötigt.

Hülsta wuchs und wuchs und hatte in der Spitze über 4.000 Mitarbeiter – Tochterunternehmen eingerechnet. Bis heute gibt es die Möbel der Kernmarke nur im Fachhandel zu kaufen. Denn kompetente Beratung beim Kauf solch kostspieliger und langlebiger Ausstattungsgegenstände ist auch dem Produzenten wichtig. Hülsta-Möbel nimmt man nicht einfach im Karton aus dem Regal und schraubt sie Zuhause zusammen. Sie werden von Profis geliefert und aufgebaut. Hülsta-Möbel sind ausschließlich im Fachhandel erhältlich und werden nicht direkt, zum Beispiel über eigene Geschäfte, vertrieben.

Hülsta Showroom Stadtlohn

Am Unternehmenssitz und Produktionsstandort in Stadtlohn betreibt Hülsta einen Showroom, in dem auf 6.000 Quadratmetern das gesamte Sortiment von Hülsta und now! by Hülsta ausgestellt wird. Hier können die Möbel zwar nicht gekauft werden, aber Mitarbeiter stehen für Beratung und Planung zur Verfügung. Weitere Produktausstellungen bietet Hülsta in London, Moskau und Shanghai.

Hülsta now! spricht junge Zielgruppe an

Trotzdem hat der Münsterländer Hersteller auch im Verkauf den Möbelmarkt revolutioniert. 1994 wurde die Marke now! by Hülsta ins Leben gerufen und mit ihr die ersten Möbelprogramme für den Abholmarkt. Die „junge“ Marke, die mittlerweile selbst stramm auf die 30 zugeht, spricht eine jüngere Käuferschicht an.

Mit now! erreicht Hülsta junge Erwachsene, die ihre erste eigene Wohnung beziehen. Das Sortiment, das aus vielen Kleinmöbeln besteht, ist perfekt auf diese Zielgruppe abgestimmt. Und natürlich sind diese Möbel günstiger als jene, die unter der Kernmarke vertrieben werden. now! wirbt nicht mit Made in Germany und geht zugunsten des Preises sicherlich Kompromisse bei der Materialwahl und der Verarbeitungsqualität ein, bietet aber immer noch sehr solide Möbel, die vom Ruf der Muttermarke profitieren.

Hülsta setzte früh auf Nachhaltigkeit und Verträglichkeit

Nachhaltigkeit ist für Hülsta kein Trend, sondern lang gelebte Tradition. Schon seit 1996 tragen alle Kastenmöbel und Federholzrahmen das Umweltzeichen „Blauer Engel“. Es bescheinigt eine besondere Umweltverträglichkeit, weil die damit ausgezeichneten Möbel sehr schadstoffarm sind. Das ist möglich, weil umweltfreundliche Leime und Lacke ausgewählt werden. Aufgrund des guten Wohnklimas, das solche Möbel verursachen, werden sie zum Beispiel von Allergikern bevorzugt. Heute dürfen sämtliche Möbelstücke von Hülsta den „Blauen Engel“ tragen.

Aber auch ganz grundsätzlich legt Hülsta größten Wert auf eine ressourcenschonende Produktion. So stammen alle Furniere und Massivhölzer aus kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft. Tropenhölzer werden zum Schutz der Regenwälder gar nicht verwendet. Ihr Transportweg wäre außerdem sehr lang, was den Ausstoß von Treibhausgasen unnötig in die Höhe treiben würde.

Den größten Beitrag zur Nachhaltigkeit wird allerdings durch das klassisch-moderne Design und die hochwertige Produktion geleistet. Denn erst das macht die Möbel zeitlos und langlebig. Sie werden über Jahrzehnte genutzt und müssen weniger häufig ausgetauscht werden als die Produkte anderer Hersteller. Die Sicherheit der Möbel wird unter anderem vom TÜV zertifiziert.

Massivholzmöbel von renommierten Designern

Nachhaltigkeit spielt auch bei der neuesten Marke des Familienbetriebs eine wichtige Rolle. Hülsta solid greift den neuen Wunsch nach Natürlichkeit auf und bietet Massivholzmöbel, die in Kooperation mit dem Designer Martin Ballendat entworfen wurden. Zur Auswahl stehen unter anderem Eiche Natura, Eiche Hell und Nussbaum.

Hülsta solid will aber keinesfalls ökologisch-altbacken daherkommen, sondern verbindet den Nachhaltigkeitsaspekt mit einem eleganten, geradlinigen Design. Klare Formen, starke Linien und reduzierte Farben prägen das Massivholzmöbelprogramm, das allerdings auch seinen Preis hat. Dafür muss es sich keineswegs vor modernen Designermarken verstecken.

Hülsta bietet Langlebigkeit statt durchhängende Regalböden

Egal ob Hülsta, now! by Hülsta oder Hülsta solid – wer sich für die Möbel aus dem Münsterland entscheidet, der trifft eine Entscheidung fürs Leben. Das weiß und will der Hersteller, weshalb er kein Problem damit hat Pflege- und Reparaturtipps zu geben. Auch Ersatzteile lassen sich Jahrzehnte lang beziehen. All das sind Aspekte, die beim Thema Nachhaltigkeit ebenfalls eine Rolle spielen.

Holzimitate oder durchhängende Regalböden sind jedenfalls keine Probleme, mit denen sich Hülsta-Kunden herumärgern müssen. Stattdessen können sie sich auch dank der Hülsta-Garantie viele Jahre über voll funktionsfähige Möbel freuen, die optisch kaum an Charme verlieren. Trotzdem ruht sich die renommierte Möbelmarke nie auf ihren Lorbeeren aus, sondern macht immer wieder mit neuen Innovationen Schlagzeilen. Und auch die Designer und Produktentwickler überraschen regelmäßig mit neuen Entwürfen, spannender Materialwahl und tollen Farbkonzepten. Hülsta ist eine jener Möbelmarken, von denen man sich mehr wünschen würde!

Bildequelle: www.huelsta.com